I don't like mondays

Der Montag, 27. September, ist für die Charles Lindbergh Highschool in Bloomington, Minnesota, ein schrecklicher Tag. Sechs Schüler und ein Lehrer verlieren ihr Leben durch einen ihrer Mitschüler. Aber warum? Warum hat es niemand kommen sehen? Warum ausgerechnet hier?

 

I don‘t like mondays erzählt die frei erfundene Geschichte dieses ebenso frei erfundenen Attentats aus Sicht von 14 Schülerinnen. Sie erinnern sich zurück an die Wochen und Monate vor der Tat und was sie mit dem Mitschüler, der auf einmal zum Täter wird, erlebt haben. Die Erinnerungen ziehen Kreisspuren über dem Warum. Und mittendrin holt sie immer wieder dieser eine Moment ein, der 27. September, kurz vor Mittag, in der Kantine, beim Essen. Der Moment, der plötzlich alles anders gemacht hat und der sie auf Lebzeiten miteinander verbindet. 

 

I don't like mondays versucht zu zeigen, wie komplex die Hintergründe einer solchen Tat sind und welche Auswirkungen sie auf die Überlebenden hat. Trotz aller Schwere gibt es Leichtes und Frohes im Stück - und die Hoffnung siegt.

 

Der Stücktitel ist ein Zitat der damals 16-jährigen Brenda Ann Spencer, die 1979, an einem Montag, aus einem Fenster ihres Elternhauses auf die gegenüberliegende Schule schoss. Als Begründung für ihre Tat sagte sie der Polizei bei der Verhaftung: »I don't like mondays.«

 

Altersstufe: 14- 20 Jahre

Rollen: 14 (m0/w14)

Text: Schweizerdeutsch

Spieldauer: 65 Min.

Jahr: 2017


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Pressebericht Aargauer Zeitung
Seon Theatergruppe der Oberstufe I don't
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